Dies ist die Informationsseite des Rotwildrings Osburg-Saar.
Ein Rotwildring ist ein Zusammenschluss von Jägern in einem Rotwildgebiet. Der Rotwildring Osburg-Saar ist einer von 13 Rotwildringen in Rheinland-Pfalz und liegt im westlichen Ausläufer des Hunsrück zwischen der Autobahn 1 und der Saar nahe bei Trier.
Der Rotwildring ist eine Hegegemeinschaft auf freiwilliger Basis und umfasst 62 Jagdreviere mit einer Waldrevierfläche von 24.000 ha und einer Gesamtfläche von 30.000 ha in einer Gemengelage aus Kommunalwald, Staatswald und Privatwald.
Tonschiefer und Taunusquarzite prägen die Region und bedingen auf Höhen zwischen 200 und 700 Metern überwiegend mittlere Nährstoffverhältnisse. Buche, Eiche und Fichte sind die prägenden Baumarten.
Die Rotwildpopulation umfasst grenzüberschreitend mit dem Saarländischen Hochwald eine Verbreitung von insgesamt 450 km². Die Populationsgröße wird in Orientierung an den Abschusszahlen auf 1.500-2.000 Tiere geschätzt.
Der Rotwildring hat verschiedene Aufgaben:
- er plant den jährlichen Abschuss
- er interpretiert die Abschusserfüllung
- er vermittelt bei der Abstimmung der Jagdstrategien
- er organisiert Fortbildungen für Jäger
Hohe Wildschäden, steigende Wildbestände, nur wenige ältere Hirsche und eine unbefriedigende Zusammenarbeit zwischen den Revieren bei durchschnittlichen Reviergrößen von weniger als 400 ha führte 1999 zum Lebensraum-Modellprojekt (LMP) im Rotwildring Osburg-Saar.
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